Produktpiraterie

Marken- und Produktpiraterie – ein Tätigkeitsfeld der Detektei

Marken- beziehungsweise Produktpiraterie verursacht mittlerweile Schäden von immensen Ausmaßen. Durch diese alarmierende Situation erleiden deutsche Unternehmen innerhalb eines Jahres laut „Aktionskreis Deutsche Wirtschaft gegen Produkt- und Markenpiraterie“ (APM) Umsatzverluste die sich bei ungefähr zwanzig bis zu dreißig Milliarden Euro bewegen. Mittels dieser Wirtschaftskriminalität gehen in Deutschland etwa fünfzigtausend Arbeitsplätze pro Jahr verloren.

Produktpiraterie

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Entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass Produktpiraterie nur Konzerne betrifft, sind mittlere sowie kleine innovative Unternehmen ebenso angreifbar. Somit ist ein effektives wie auch schnelles Eingreifen gegen Produktpiraterie erforderlich. Kenntnisse und Informationen verschaffen sich die Produktpiraten dabei meistens über Hackerangriffe auf die internen Computersysteme des jeweiligen Unternehmens.

Was kennzeichnet Produktpiraterie?

Bei der Produktpiraterie handelt es sich um eine gewerbliche Fälschung spezieller Produkte und Marken. Es werden dabei Artikel hergestellt und auf dem Markt angeboten, welche den bekannten hochqualitativen Markenartikeln so genau wie möglich nachempfunden sind. Falls es überhaupt möglich ist, können nur kleinste Details eine Unterscheidung zeigen. Bei den Fälschungen handelt es sich durchweg stets um minderwertige Produkte.

 Gegenstand und Inhalt der Produktpiraterie

Zu Beginn der Produktpiraterie wurden hauptsächlich Bekleidung, Uhren und Schmuck kopiert. Heutzutage tauchen allerdings auch Duplikate von Medienartikeln, Elektrogeräten sowie Haushaltswaren auf. Die Marken- und Produktpiraterie verletzt dabei das Wettbewerbs- und Markenrecht. Die betroffenen Unternehmen haben dabei nicht nur Umsatzeinbußen, sondern ebenso eine außerordentliche Imageschädigung. Im schlimmsten Fall treten sogar Produkthaftungsprozesse für die gefälschten Artikel ein.

Produktpiraterie - Markenschutz

Gesundheitliche und wirtschaftliche Schäden der Produktpiraterie

Die Käufer der Fälschungen erhalten zu wesentlich überhöhten Preisen lediglich schlechte Qualität. Damit werden außer den Originalherstellern ebenso die Kunden geschädigt, da sie Waren zu einem unausgeglichenen Preis-Leistungsverhältnis erwerben. Im Vergleich zu den Originalprodukten wurden die Fälschungen aus Produktpiraterie keinerlei Hygiene-, Belastungs- oder pharmazeutischen Tests unterzogen. Aus diesem Grund können die Verbraucher die Folgen ihres Kaufs nicht absehen.

Es wurden bereits giftige Fasern und Substanzen innerhalb gefälschter Kleidung gefunden. In illegal hergestellten Medikamenten waren beispielsweise die Wirkstoffzusammensetzungen entweder falsch dosiert und riefen unerwünschte sowie schädliche Nebenwirkungen hervor oder waren ganz wirkungslos. Zollfahnder beschlagnahmten sogar Bremsklötze, welche nur aus Lehm gefertigt waren und spätestens beim zweiten Bremsvorgang in ihre Einzelteile zerfallen wären. In einem anderen Fall waren es Ölfilter, welche lediglich mit einem leicht entzündlichen Papiereinsatz ausgestattet waren. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) besteht zum Beispiel die Gefahr, dass heutzutage ungefähr zehn Prozent der Medikamente, die weltweit gehandelt werden, aus illegaler Herstellung sind.

 Produktpiraterie – Finanzquellen für Kriminalität und Terror

Die Einnahmen der Produktpiraten dienen in der Zwischenzeit bereits terroristischen Vereinigungen sowie organisierten Kriminellen als Finanzquelle. Laut Berichten der Medien bewegen sich die Gewinnspannen des Handels mit illegalen Plagiaten auf einem höheren Niveau als durch Drogenhandel, da bei der Produktpiraterie eine äußerst günstige „Risk-Profit-Ratio“ besteht. Was besagt, dass bei einem geringen Strafrisiko ein immenser finanzieller Gewinn eingefahren wird, erklärt der Markenverband. Von der Produktpiraterie sind zudem fast sämtliche produzierenden Unternehmen sowie auch die Branche der Dienstleister betroffenen.

Kontakt:  Tel. 030  – 982 46 33 , Email: info@detektive-berlin.eu