Innentäter

Innentäter, eine Gefahr für Unternehmen

Im Zusammenhang mit den Enthüllungen zu den  Spionageaktivitäten der NSA stellt sich für viele Unternehmen die Frage, ob auch ihr technisches oder wissenschaftliches Know-how in das Blickfeld dieser  Lauschangriffe oder möglicher Innentäter gerückt ist.

Dabei wird von den meisten Unternehmen die Gefahr von Know-how-Abfluss durch  Innentäter unterschätzt. Langzeitstudien belegen, dass besonders kleine und mittelständische Unternehmen mit innovativen Produkten und wissenschaftlichen Leistungen von Innentätern ausgespäht werden. Ein nicht ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein und der Ausschluss der Möglichkeit, durch eigene Mitarbeiter in dieser Weise angegriffen zu werden, erleichtern einem Innentäter seine Absichten.

Diagramm Innentäter 6

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Aufgrund ihrer legalen Zugangsmöglichkeiten und des vorhandenen Insiderwissens über mögliche betriebliche Schwachstellen sind Innentäter in der Lage, dem Unternehmen einen größeren Schaden zuzufügen als externe Täter es je könnten.  Dabei spielen Hierarchieebenen heute keine Rolle mehr. Innentäter kann  der Hausmeister aber auch der Manager sein. Selbstverständlich fallen darunter auch Mitarbeiter fremder Firmen wie Dienstleister für den IT-Bereich, Putzkräfte, Lieferanten, externe Berater und Sicherheitskräfte, sofern sie ungehinderten Zugang zu Räumen und sensiblen Bereichen einer Firma haben.

Indikatoren auf mögliche Innentäter  können sein:

  • Fehlende Identifikation mit dem Unternehmen und Unzufriedenheit im Arbeitsbereich
  • Übertriebene Neugier in Bezug auf die Tätigkeiten anderer Bereiche des Unternehmens
  • Unstimmigkeiten im beruflichen Werdegang
  • Nicht begründbare Kontakte zu Konkurrenzunternehmen und Vertretern ausländischer Staaten
  • Unstimmigkeiten im persönlichen Umfeld bzw. Privatbereich wie Spielsucht, Überschuldung, Drogenkonsum , Alkoholismus und  zu aufwendigen Lebensstiel
  • Versuche bzw. Überschreitung von Zugriffsberechtigungen
  • Benutzung von Bild- und Tonaufzeichnungsgeräten oder mobilen Datenträgern im Arbeitsbereich ohne vorliegende Gründe

Unsere Detektei in Berlin hat in ihrer 20 jährigen Tätigkeit eine Vielzahl von Ermittlungen zu in Verdacht stehenden Innentätern geführt.  Dabei mussten wir feststellen, dass diese Thematik  im Rahmen von  Präventionsmaßnahmen bzw. des Sicherheitskonzeptes kleiner- und mittelständischer Unternehmen,  sofern vorhanden, eine untergeordnete Rolle spielt. Die Identifizierung von Innentätern und die damit verbundene Erarbeitung von gerichtsfesten Beweismitteln stellen die beauftragten Ermittler oft vor schwierige Aufgaben. Durch die Ermittlungen sollten die internen Betriebsabläufe nicht gestört werden und sie dürfen keine Auswirkungen auf eine mögliche Verschlechterung des Betriebsklimas haben.  Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Geschäftsleitung  bzw. den beauftragen  Ansprechpartnern  sowie strengste Vertraulichkeit sind unabdingbare Voraussetzungen für den Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen.

Einschleußung von Innentätern

Denkt man über Innentäter nach  sollte man nicht vergessen, dass es Fälle gibt wo ein Mitarbeiter (Innentäter) gezielt in ein Unternehmen zur Ausspähung vertraulicher Geschäftsdaten und Forschungsergebnissen eingeschleust wird. Sie bewerben sich häufig ohne Stellenausschreibung  und besitzen eine perfekte Vita.  Die meisten Unternehmen treffen bei der Auswahl neuer Mitarbeiter sorgfältige und überprüfte Entscheidungen, sind die Mitarbeiter aber erst einmal eingestellt, wird ihnen grenzenloses Vertrauen entgegengebracht.  Ein modernes Personalmanagement im Unternehmen und die Beachtung einiger grundlegenden Sicherheitsanforderung in dieser Beziehung helfen das Gefahrenpotential Innentäter zu minimieren.

Gegen die Angriffe ausländischer Geheimdienste wie im Falle der NSA, Chinas oder Russlands kann man sich nur schwer schützen, gegen Innentäter aber schon.

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